Bist du als Spezialist nicht automatisch auch ein Experte?

Von thomasheise | Positionierung

Jan 06
Experte für Coaching

Spezialist oder Experte?

Kennst du das auch, du hast in einer Ausbildung gesessen und eine ganze Menge neuer Menschen kennengelernt. Gerade dein Banknachbar war ein sehr Netter, fachlich hat er es nur ebenso geschafft über die Runden zu kommen.

Doch nach der Ausbildung ist er an dir vorbeigezogen. Er ist bekannt wie "ein bunter Hund", hat keine Probleme neue Kunden zu finden. Sein Geschäft floriert. Und dein eigenes Business - du kämpfst um jeden neuen Kunden...

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Worum geht es in diesem Beitrag?

Es mutet erst einmal wie eine Wortspielerei an, ist es aber nicht. Hier geht es darum darzustellen, weshalb der Erfolg eines Business nicht davon abhängt, dass du der beste Spezialist für ein bestimmtest Gebiet sein musst, um erfolgreich zu sein.

Sondern du kannst mit solidem Wissen und Fähigkeiten, einer perfekten Positionierung und dazugehöriger Zielgruppe und der Sichtbarkeit des EXPERTEN an Vielen vorbeiziehen.

Es geht um Wege für deine Sichtbarkeit, um ein gefragter EXPERTE zu werden.

Eine kurze Begriffserklärung soll dir helfen, mein Bild zu verstehen. 

Spezialisten sind vom Grund her alle, die weiterführende, intensive Ausbildungen zu einem bestimmten Thema erfolgreich abgeschlossen haben.

Experten sind Menschen, die über ein hohes Spezialwissen verfügen, also auch Spezialisten sind und die für die Kunden, für ihre Zielgruppe öffentlich bekannt - sichtbar - sind. Wenn also ein Interessent nach speziellen Fähigkeiten sucht, wird er beim Experten landen.

Eine weitere interessante Frage kann sein, ob nicht jeder Spezialist im Verlaufe der Zeit sozusagen automatisch zu einem Experten wird? Ein ganz klares Nein. Weshalb sollten dann so viele Selbständige jedes Jahr ihr Selbständigkeit aufgeben?

Deshalb ist meine ganz persönliche Erfahrung, der Weg zum gefragten Experten muss bewusst gegangen werden.

Warum du zu einem Experten werden musst

Du hast mit deiner Selbständigkeit vermutlich das Ziel gesetzt, davon leben zu können oder? Dies allein bedingt schon ein ernsthaftes Herangehen (dies bedeutet nicht, dass du Leichtigkeit und spielerisches Kreieren vergessen sollst).

In vielen Statistiken findest du die Zahl, dass mehr als 50% der gestarteten Selbständigen innerhalb von drei Jahren wieder aufgeben. Diese haben es nicht geschafft ein gefragter Experte zu werden.

Welche Ziele hast du dir gesetzt? Willst du, dass dein Traum Wirklichkeit wird? Dann ist der Weg des Experten der für dich vorgegebene.

Wie wurde ich ein Experte

Wenn ich zurück blicke, so waren sowohl die Positionierung, als auch die Zielgruppenbestimmung eine Herausforderung für mich.

Schon immer war ich sehr vielseitig interessiert und habe mir dementsprechend in vielen Bereichen ein sehr gutes Wissen aufgebaut. Jetzt stand die Frage vor mir - Wer will ich sein und Warum will ich das?

Wirklich lange habe ich mir immer wieder gesagt, dass meine Kenntnisse im Internetmarketing und in der Betriebswirtschaft doch von jedem gebraucht werden. Und wirklich lange habe ich es auch probiert, jeden als meinen potentiellen Kunden zu betrachten.

Was ich zu Beginn gar nicht gemerkt habe, meine Aussagen hatten keine Kraft für eine bestimmte Zielgruppe. Und da ich für mich keine Zielgruppe definiert hatte, lag für niemanden Kraft und Klarheit in meinen Aussagen.

Alles war "richtig", doch meine Argumente kamen bei potentiellen Kunden nicht an. Mein Learning - Wenn es für Alle gesagt wird, kann es keiner verstehen.

In dem Moment verstand ich auch, dass sicher die grundsätzlichen Themen bei fast allen Zielgruppen vorhanden sind, jedoch immer einer angepassten Betrachtung bedürfen. Dabei geht es um das Wording (übliche Begriffe), es geht um Größenordnungen, es geht um eingesetzte (Software-) Tools und viele mehr.

An diesem Punkt habe ich mir folgende Fragen gestellt:

  • Was ist die Dienstleistung, die mir am besten von der Hand geht (Spezialist für...) und die mir auch noch Freude macht?
  • Mit wem macht es mir wirklich Freude zu arbeiten? Also ganz konkret - wie tickt der Mensch, mit dem ich arbeiten will (das musste ich sehr tief beantworten)?
  • Mit welcher Gruppe Menschen bin ich über wirtschaftliche oder technische Belange hinaus verbunden?
  • Mit welchen Tools kann und will ich arbeiten?
  • Wo habe ich ein Netzwerk, so dass ich Kunden auch komplexere Themen aus einer Hand anbieten kann?
  • Welches Umfeld benötige ich, um mit der Dienstleistung erfolgreich zu sein?

In vielen Gesprächen werde ich immer wieder gefragt - Soll ich denn wirklich über eine Positionierung und eine enge Zielgruppenbestimmung viel potentielle Kunden ausschließen?

Die Antwort aus meiner eigen Erfahrung ist ein klares Ja. Du findest nur Bezug zu Menschen, die du (im Herzen) auch echt verstehen kann, mit denen du eine einheitliche Sprache sprichst.

Was ich allerdings auch gelernt oder verstanden habe - Zu Beginn unserer Selbständigkeit ist eine glasklare Positionierung und Zielgruppenbestimmung unabdingbar. Doch du entwickelst dich weiter.

Es gibt den Punkt, an dem du so authentisch deinen Weg gehst, dein Angebot verkündest, dass automatisch die richtigen Menschen bei dir anfragen. Nach meiner Erfahrung ist dies ein Weg, den jeder gehen muss, aber nicht jeder es schafft.

Heute sage ich, du bist mein Kunde, wenn du ein Solopreneur (Einzelkämpfer) oder ein Selbständiger mit einer kleinen Mannschaft bist. Wichtig ist mir daneben besonders, deine Angebote passen in den heutigen Zeitgeist von Menschlichkeit, Natur und geben deinen Kunden die Möglichkeit zu wachsen.

Mir ist also neben den strukturellen Aspekten auch das Mindset meiner Kunde ein wichtiges Kriterium.

Wenn ich diesen Absatz zusammenfassen soll, dann sage ich - Ein EXPERTE zu werden ist eine bewusste Entscheidung deinerseits.

Experte auf der Baustelle

Wege zum Experten

Sicher kennst du den Spruch - Viele Wege führen nach Rom!

Der drückt es ganz gut aus. Es gibt nicht den ganz konkreten und in Stein gemeißelten Weg, um ein sichtbarer Experte zu werden. Für jeden da draußen gibt es eine Reihe an Möglichkeiten, die zum Ziel führen können.

Dies ist abhängig von der Branche, in der du tätig bist und natürlich auch von deinen eigenen Präferenzen. So bin ich zum Beispiel nicht der geborene Facebooker oder Instagrammer. Ich nutze diese Tools, doch sie sind nicht meine Stärke.

Welche Fragen kannst du dir hier stellen:

  • Was ist meine Zielgruppe und wo kann ist wie am einfachsten Kontakt aufnehmen?
  • Mit welchen Marketing-Tools kennst du dich aus und macht dir Freude, mit ihnen zu arbeiten?
  • Welche Zeit steht mir zur Verfügung, um wirtschaftlich arbeiten zu müssen?
  • Wie bist du selbst gestrickt - arbeitest du gerne Online, unterhältst dich lieber direkt mit Menschen?
  • Wie viel Investkapital steht dir zur Verfügung? Kannst und willst du dir große Schritte in der Realisierung deiner Strategie leisten?
  • Hast du eventuell Unterstützung in den eigenen Reihen, so dass du bestimmte Leistungen günstig einkaufen kannst?

Für mich gibt es eine zentrale Strategie, die auf fast jedes Unternehmen passt und die auch von Stück für Stück umsetzbar ist. Die folgenden Punkte gehören dazu:

  • Mache deine Webseite zum Mittelpunkt deines kompletten Marketings. Das bedeutet, alle Einzelmaßnahmen werden auf eine (spezielle) Seite deiner Webpräsenz geleitet. Dabei ist es egal, ob du Zeitungswerbung oder Onlinewerbung schaltest.
  • Definiere auf der Webseite eine Möglichkeit, Besucher dafür zu gewinnen, sich in den Newsletter einzutragen. Dafür braucht es in aller Regel ein kleines Geschenk (Freebie), welches du im Austausch zur E-Mail-Adresse anbietest (Achtung - Kopplungsverbot)
  • Verwende neben Social Media unbedingt einen E-Mail-Autoresponder (meine Empfehlung Klick-Tipp), der es dir ermöglichst eine eigene Liste von Kunden und Interessenten aufzubauen. Diese Liste gehört dir und du kannst sie jederzeit für das Aussenden von Infos und Angeboten benutzen.
  • In Abhängigkeit deines Angebotes und deiner Zielgruppe finde einen Social Media Kanal, der dazu passt. Angebote an Endkunden (B2C) sind sehr oft bei Facebook sehr gut möglich. Sind deine Kunden eher Geschäftsleute und Unternehmer, dann wirst du an XING und LinkedIn nicht vorbei kommen. Auch hier kannst du Abläufe einrichten (Strategien), die Kunden für dich bringen.
  • Wenn du erste Erfahrungen gesammelt hast und deine Art und Weise (deine Tools) bestimmt hast, dann frage dich - Was kannst du von deinen Marketingaktivitäten automatisieren? Gerade hier liegt eine unendliche Power für Effektivität und gleichzeitiger Zeitersparnis.

Das Geschriebene ist dir zu allgemein? Das kann ich verstehen. Doch gibt es neben Branche und deiner Persönlichkeit eine Unmenge an Variationen, die hier den Rahmen sprengen würden.

Du willst da was machen, doch dir fehlt der Ansatz?

Genau dafür ist das kostenfreie Praxisgespräch gedacht. Melde dich hier über den Button an. Du wirst zu meinem Termintool geleitet, kannst dort einen passenden Termin auswählen.

Parallel erhalte ich eine Buchungsinfo, so dass der Termin für dich geblockt ist.

Nimm dir etwa 30 Minuten Zeit, diese Minuten gehören zu 100% dir und deinen Fragen.

Was du tun kannst

Das Wichtigste - anfangen. Es gibt vom Grund her keinen falschen Zeitpunkt, sich mit dem Thema Expertenpositionierung, also Sichtbarkeit auseinander zu setzen.

Mein Tipp ist allerdings, so zeitig als möglich zu beginnen. Wenn du erst einen Druck aufgebaut hast, weil keine Kunden kommen, wird es immens schwierigen. Oft fehlt es dann an Zeit, eine gute Strategie zu finden und zu implementieren.

Vielleicht suchst du dir auch einen Experten für dieses Thema und besprichst deine Möglichkeiten. Du hast ja weiter oben mein Angebot gesehen. Gerne spreche ich mit dir.

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Viel Erfolg lieber Unternehmer!

Herzlichst
Thomas Heise

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Über den Autor

Thomas Heise ist Sichtbarkeits-Coach und Experte für Marketing- und Vertriebs-Automatisierung. Er entwickelte seine eigene Herangehensmethode "Arbeiten am Wesenskern deines Unternehmens". Sein wichtigstes Ziel ist es, mehr Leichtigkeit, Freude und Erfolg in den Unternehmeralltag zu bringen. Kundengewinnung wird zum Heimspiel. Mit den Tools der Prozessautomatisierung ist es möglich, dem Unternehmer Zeit zu verschaffen. Zeit, die er einsetzen kann an (und nicht in) seinem Unternehmen zu arbeiten, für seine Familie, Freunde und/oder Hobbys da zu sein.

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