7 Schritte Plan für eine richtig gute Firmenwebseite

By thomasheise | Allgemein

Nov 18
7 Schritte zur perfekten Webseite

Bei Google sind heute schon weit mehr als 1 Milliarde Webseiten gespeichert. Die meisten führen ein eher kümmerliches, langweiliges Dasein. Woran liegt das? Was kannst du tun, dass deine Webseite von deinen Interessenten geliebt wird?

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Worum geht es in diesem Artikel?

Dieser Beitrag zeige ich dir 7 wichtige Punkte, die dir dabei helfen werden, eine gute Webseite für dein Unternehmen aufzusetzen.


Deine Webseite hat eine wichtige Aufgabe - sie muss der beste Verkäufer des Unternehmens sein. Dafür braucht es einige Voraussetzungen. Hier findest du die Basics.

Was ist eine richtig gute Webseite?

Du machst deinen Computer an, gehst ins Internet und rufst deine Webseite auf. Geh bitte alle Seiten deiner Webpräsenz mal durch. Wie fühlt sich das an, was du siehst? Kommt da bei dir Leichtigkeit und das gute Gefühl hoch – Wow, ja – genau das bin ich! Kommt vielleicht auch der Gedanke – Hm, ja – da darf ich auch bald mal ran – hoch?

Ich bin natürlich absolut bei dir, wenn du sagst, über Geschmack lässt sich schwer streiten. Das ist korrekt. Dies ist oft auch gar nicht der Grund, weswegen eine Seite oft und lange und die andere sehr wenig und nur kurz besucht wird.

Das Interessante ist, wenn ich jemanden frage, weshalb ihm eine Webseite gefällt oder nicht, dann kommt oft keine klare Antwort. Da ist meist einfach nur keine Gefühl für die Seite, irgendwie spricht sie nicht an, wirkt wie alle anderen usw.

Kann es sein, dass solch einer Seite, die nicht so gut besucht wird, die Essenz fehlt, die Essenz desjenigen, der die Seite betreibt, der sich auf/mit ihr verwirklicht? Für mich ist das insofern sehr stimmig, da es wunderbar designed Seiten gibt, die trotz alledem nicht gut besucht sind, nicht erfolgreich sind.

Was macht den eine gute Webseite aus? Ich zeige dir dazu einmal meine Gedanken.

Eine gute Webseite sollte folgendes haben, ausdrücken:

  • Auf der Webseite findest du eine klare Aussage des Webseiteninhabers – Wer er ist und wofür er steht. Du kannst es auch Authentizität nennen.
  • Du kannst eine Vision oder ein Ziel für diese Seite herauslesen.
  • Die Seite hat für den Besucher einen echten Mehrwert.
  • Sie lässt dem Besucher Raum für eigene Schlussfolgerungen.
  • Die Webseite hat ein klar zu erfassendes Thema zum Inhalt.
  • Sie ist gut gegliedert und ohne zu viele technische Spielereien, die nur vom Inhalt ablenken.
  • Die wichtigste Aussage der Seite (Inhalt) kannst du auf der Startseite erfassen, ohne dass du scrollen musst.
  • Du kannst gut erkennen, dass es sich um die Seite einer Firma, Praxis oder eines Geschäftes handelt.
  • Auf der Seite werden die Besucher aufgefordert, ihre Mailadresse für weitere Informationen zu hinterlassen. Natürlich springt niemand mehr an auf den Satz an – "Hier eintragen für meinen Newsletter.
  • Allerdings ist es auch wichtig, mit Angeboten nicht zu forsch zu werben. Ein Verkauf beim ersten Besuch liegt prozentual bei 0,1% bis 0,3%.
  • Eine gute Seite hat ein eindeutiges Impressum, so dass ich weiß, mit wem ich es zu tun habe.
  • Wichtig ist auch ein gut zu bedienendes Kontaktformular, bei dem ich nicht alle Daten inklusive Kontonummer eintragen muss.

Bestimmt findest du noch eine ganze Reihe an guten Dingen/Informationen, die eine solche wertvolle Seite haben sollte. Was eine für mich wunderbare Entwicklung ist – Du findest auf vielen Webseiten so tief gehende Beiträge und Hinweise, dass du bereits damit super viel anfangen kannst.

Ich bin mir sicher, der Seitenbetreiber vergibt oder verschenkt sich kein „Geschäft“, wenn er seinen Besuchern wertvollen Inhalt (Content) liefert. Im Gegenteil, die Währung des Internet ist VERTRAUEN. Wie kannst du am besten Vertrauen aufbauen? Zeige wer du wirklich bist und was du kannst.

Was sind die absoluten No-Go’s für deine Webseite?

So wie es die guten und förderlichen Elemente auf einer Seite gibt, so finden wir da auch echte Schocker. Was nervt dich am meisten, wenn du eine Seite besuchst?

Mach mal den Test. Wir wissen ja, dass es ganz oft eine wichtige Aussage über uns ist, wenn wir uns getriggert fühlen. Nein ich meine jetzt nicht, dass wir unsere Besucher nerven sollen, um ihnen zu zeigen, wo ihr persönliches Entwicklungspotential ist…

NO-GOs für eine Unternehmenswebseite

  • Auf der ersten Seite werden gleich Produkte zum Kauf angeboten, noch dazu mit dem Sonder-Sonder-Preis. Ich spreche hier nicht von Webshops…
  • Gleich auf der ersten Seite steht eine Forderung (Bitte) an den Besucher, dass er ohne Gegenwert etwas tun soll – Tragen sie sich jetzt in unseren Newsletter ein! Ohne Gegenwert bedeutet, er bekommt nicht etwas dafür geboten, wenn er seine Mailadresse hinterlässt. Gegen ein Geschenk (Freebie) ist dies wiederum voll in Ordnung.
  • Du findest auf der gesamten Webseite keine Informationen zum Betreiber oder sie sind so versteckt, dass schon ein ungutes Gefühl hochkommt.
  • Was ich absolut liebe sind PopUps, wo ich 5 Minuten nach dem Schließen-Knopf suchen muss. Ich habe nichts gegen PopUps, jedoch sollte der Besucher die Chance habe, diese auch einfach zu schließen.
  • Seiten, für deren Bedienung du einen Abschluss als Informatiker benötigst, sind auch eher hinderlich, viele Klienten zu gewinnen.
  • Seiten, das betrifft vor allem die „Über mich“ Seite, die ausschließlich dafür da sind, um die vielen Abschlüsse und Ausbildungen des Betreibers darzustellen, sind überflüssig. Niemand liest sie.
  • Auch Design und spezielle Farbgestaltung sollten sich am Seiteninhalt orientieren. Schrille, sehr dunkle Seiten passen dann gut, wenn das Geschäft „schrill“, „schräg“ oder „dunkel“ ist.
  • Beiträge und Unterseiten mit gerade mal 150 bis 200 Worten.

Auch diese Liste lässt sich noch ein Zeit lang fortsetzen. Dies sind auch erst einmal die NO-GOs hinsichtlich Design und Inhalt. Zum geschäftlichen Sinn einer Webseite komme ich in den Tipps, die ich dir gerne geben möchte.

In 7 Schritten zu perfekten Unternehmenswebseite

Die nach meiner Erfahrung wichtigsten Schritte zum Aufbau einer guten Web-Präsenz machst du gar nicht im Internet. Diese laufen komplett in deinem stillen Kämmerlein.

All die Fragen, die dich und dein Unternehmen betreffen, darfst du vor Erstellung einer Webseite für dich klären. Es geht hierbei nicht nur um irgend welche Darstellungen und Formulierungen, die kommen danach. Es geht vor allem, um das, was ich gern als deine Essenz bezeichnen möchte.

Vielleicht ist es nicht so abwegig, von der Seele einer Webseite zu sprechen. Dabei verstehe ich nicht nur die spirituelle Information, nein ich meine dieses Gefühl, was beim Betrachter, aber auch bei dir hochkommt.

Ich weiß auch nicht, ob das so wirklich zu greifen oder mit einer bestimmten Darstellungstechnik umzusetzen geht. Ich denke fast, dies ist eine Gesamtsicht der Webseite, ihre „Ausstrahlung“.

Was sind die 7 wichtigsten Schritte für eine Webseite?

#Schritt 1 – Drücke auf deiner Seite deine Vision aus.

Die Menschen dürfen erkennen, dass es dir nicht nur um die fachgerechte Versorgung von Schnupfen geht. Du hast mit dem, was du tust, Größeres vor. Du brauchst da nichts zu erfinden.

Ich gehe nur davon aus, wenn du eine alternative Gesundheitspraxis betreibst, dann hast du entweder eigene Erfahrungen machen dürfen, du willst ein Beitrag sein, du hast einen Grund diesen Weg zu gehen. Teile das mit den Menschen.

#Schritt 2 – Positionierung

Du bist dir dir im Klaren darüber, wer du sein willst, welche Leistungen dir am meisten am Herzen liegen. Sprich, du bist wirklich positioniert, so dass jeder erkennen kann, wofür steht dieses Unternehmen, diese Praxis, was kann ich als Kunde erwarten.

Bitte lege für dich auch fest, was deine Expertise ist bzw. wo du mal hin möchtest in deiner Entwicklung. Du musst heute auch noch nicht "fertig" sein mit dieser Entwicklung.

#Schritt 3 – Wunsch-Kunden definieren

Für dein Unternehmen und für deinen Webauftritt hast du einen glasklaren Wunsch-Kunden definiert. Du weißt ganz genau wie der Mensch ausschaut, der in deine Tür rein kommt.

Dies ist so klar für dich, dass eine Werbung fast wie ein Liebesbrief an diesen Wunsch-Kunden klingt… Dein Kunde wird sich in jedem Text auf deiner Seite wiedererkennen.

#Schritt 4 – Zeige, dass du ein Unternehmen hast

Deine Webseite ist eindeutig als geschäftliche Seite zu erkennen. Du zeigst dem Interessenten viel, gibst ihm super viele Tipps, aber du machst auch Angebote der Leistungen, die er bei dir KAUFEN kann. 

Auch eine Berater-, Coaching- oder Heilpraktikerstunde wird verkauft. Das Angebot "Gib einen Energieausgleich" ist für beide Seiten kein guter Ausgangspunkt und auch nicht greifbar.

#Schritt 5 – Erstelle eine „Über dich und mich“ Seite

Die „Über-mich“ Seite wird zu einer „Über dich und mich“ Seite. Auf dieser Seite zeigst du deinem Interessenten (der dein Kunde werden soll), weshalb gerade du eine Lösung für seine Herausforderungen anbieten kannst.

Dies kannst du aus deiner eigene Geschichte oder den gewonnenen Erfahrungen herleiten. Erst ganz am Schluss schreibst du kurz darüber, welche Ausbildungen du gemacht hast, die dich befähigen Methoden anzubieten. Schreibe hier bitte so wenig als möglich Fachbegriffe rein.

#Schritt 6 – Kenne die echte Herausforderung deines Klienten

Damit du überhaupt über Lösungen für deine Kunfen schreiben kannst, sollst du sehr genau herausfinden, was sind die größten Herausforderungen deiner Kunden. Im Internet wird dies „Kittel-Brenn-Faktor“ genannt.

Wann brennt es wo am Kittel des (Wunsch-) Kunden. Wenn du das weißt, kannst du deine Aussagen genau darauf abstimmen.

#Schritt 7 – Ermuntere die Besucher, ihr Mailadresse zu hinterlassen

Auf jeder geschäftlichen Seite sollten die Besucher ermuntert werden, ihr Mailadressen zu hinterlassen. Wozu benötigst du diese Mailadressen?

Eine eigene Liste an Interessenten- und Kundenadressen gibt dir die Möglichkeit diese Menschen regelmäßig zu kontaktieren, du erinnerst sie daran, dass es dich gibt. Wenn er eine Herausforderung hat, soll er nicht lange überlegen, wo er hingeht. 

Er hat ja Kontakt zu dir. Du kannst Aktionen machen, Vorträge und Seminare anbieten usw. Du bist permanent im „Gespräch“ mit deinen Klienten. Das gibt Bindung.

Du willst da was machen, doch dir fehlt der Ansatz?

Genau dafür ist das kostenfreie Praxisgespräch gedacht. Melde dich hier über den Button an. Du wirst zu meinem Termintool geleitet, kannst dort einen passenden Termin auswählen.

Parallel erhalte ich eine Buchungsinfo, so dass der Termin für dich geblockt ist.

Nimm dir etwa 30 Minuten Zeit, diese Minuten gehören zu 100% dir und deinen Fragen.

Noch ein Tipp, den ich dir aus eigener Erfahrung gebe – Überlege bitte, welchen Dienstleister du mit der Erstellung deiner Webseite beauftragen kannst. Investiere in eine Dienstleistung und weniger in eigene Zeit für solche Projekte. Du hast mit der Vorbereitung der Webseite schon sehr viel Zeit investiert.

Herzliche Grüße
Thomas

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About the Author

Thomas Heise ist Sichtbarkeits-Coach und Experte für Marketing- und Vertriebs-Automatisierung. Er entwickelte seine eigene Herangehensmethode "RE-DE-SEIN - YOUR BUSINESS - YOUR LIFE". Sein wichtigstes Ziel ist es, mehr Leichtigkeit, Freude und Erfolg in den Unternehmeralltag zu bringen. Kundengewinnung wird zum Heimspiel. Mit den Tools der Prozessautomatisierung ist es möglich, dem Unternehmer Zeit zu verschaffen. Zeit, die er einsetzen kann an (und nicht in) seinem Unternehmen zu arbeiten, für seine Familie, Freunde und/oder Hobbys da zu sein.

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